Offline ist die beste Idee
Seit ungefähr 1–2 Jahren trage ich den Gedanken mit mir herum, wie ich es schaffe, den Kids, Jugendlichen und ja, sogar erwachsenen Menschen zu helfen, die emotionale Sucht nach dem Handy zu reduzieren und sogar vollständig loszulassen und fortan zu kontrollieren.
Ca. 90% der Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 25 Jahren kommen auf eine tägliche Screentime von bis zu sagenhafte 12–14 Stunden mit ihrem Smartphone. Hiervon fällt die meiste Zeit auf die Kommunikation und der Konsum von Nachrichten über soziale Netzwerke, wie TikTok, Snapchat, YouTube* und WhatsApp (u.v.m.). (Stand 2025, *YouTube: Shorts-Video-Format)
Unser Leben funktionierte bis in die 80er Jahre hinein auch ohne Handy. Das Telefon war zu jener Zeit ein fast schon überflüssiger Luxus. Wir konnten uns mündlich verabreden und konnten uns dabei meistens auch aufeinander verlassen.
Dann kam das Handy und es änderte sich alles. Endlich war es auch möglich, SMS* zu verschicken, und alle Menschen „weinten vor Freude“, denn Mobiltelefonieren selbst war in der Anfangszeit noch nicht sehr preiswert. Für etwa 39 Pfennig sprach man mit anderen Menschen im gleichen Netz mobil. Da war die SMS die ersehnte Rettung. (Pfennig gehörte zur ehemaligen Währung der Deutschen vor dem Jahr 2002 und entspricht dem heutigen Cent des Euros.)
Doch plötzlich hieß es: Eine SMS mit maximal 160 Zeichen Text, kostet ab sofort 19 Pfennig, will man sie an andere Handy-Nutzer senden.

Der Grundstein für eine neue Abhängigkeit in der digitalen Welt war geboren. Anfangs noch ganz ohne soziale Netze, aber immerhin schon mit sehr glücklichen Mobilfunk-Nutzern.
Wie es heute aussieht, wissen wir nur zu gut. Eltern von jungen Kindern verziehen gerade ihr Gesicht bei diesem Gedanken und fühlen sich hilflos bis vollständig allein gelassen. Überall Werbung für die neuesten Handys und überall abhängige Junky-Kids an der Social-Media-Nadel, die ununterbrochen auf ihrem Bildschirm nach oben wischen und nach der wirklich besten Video-Botschaft lechzen.
Die Rettung naht und die Idee wird nun schrittweise Wirklichkeit!
Projekt „Offline Bootcamp“
Stell dir vor, du darfst drei bis vier Wochen auf Abstand zu deinem digitalen Alltag gehen. Eine Zeit ohne Anrufe, ohne Hinweise von deinem Handy, dass Menschen aus deinen sozialen Netzwerken gerade Dinge geteilt haben, dass der Cappuccino beim Italiener nicht mehr schmeckt und trotzdem 1 Euro teurer gemacht wurde. Dass der Job keinen Spaß mehr macht, dass der beste Freund Krebs hat, die Freundin „Schluss“ gemacht hat, ein Terroranschlag die ganze Welt erschüttert, dein Leben am seidenen Faden hängt und dich das innere Gefühl beschleicht: „Ich will hier mal raus!“
Dafür konzipiere ich gemeinsam mit vielen wunderbaren Menschen ein „Offline-Bootcamp“. Ein Camp ohne Verbindung zu deinem Alltag, zum Mitmachen und Freimachen, zum Nachmachen und Kopieren meiner und unserer Ideen. Für dich und alle anderen Menschen auf unserem wunderschönen Planeten.
Ein Camp für dich und dein Herz, in tiefer Verbindung zu Tieren, zur Natur und zu Mama Erde. Du darfst dich erden, zurückkehren und dein inneres Ich erfahren und sehen, was du permanent vermisst und nicht länger vermissen musst, weil du ankommst.
Bleib dran!
Mehr Infos:

Sogar die Krankenkassen machen sich Gedanken über unsere „Digitalsucht“. 😉

Digital Detox im Berufsalltag unmöglich? Da geht schon heute Einiges!

Ein kleiner „Augenöffner“ zur „Digital-Sucht“ in Deutschland.

